web01IMG 3465  Diesmal fuhren die Schüler und Schülerinnen der ersten und zweiten Klasse der Zweisprachigen Mittelschule Großwarasdorf nach Landsee, um dort verschiedene Kräuter kennen zu lernen und selbst zu pflücken.
Im Fokus dieses Projektes stand die Brennnessel, da sie zur Pflanze des Jahres gewählt wurde. Die Naturparkexpertin Beate erklärte in ihrem Vortrag die Wichtigkeit dieser Pflanze und ihren Nutzen für den Menschen. Verwundert waren die Interessierten über die Tatsache, dass man aus dieser Pflanze Fasern für die Herstellung von Bekleidungsstoffen herstellen kann.
Kräuterexpertin Elisabeth führte die Jugendlichen durch den Wald und erklärte die wichtigsten Kräuter und deren Verwendung. Auf diesem herrlichen Wanderweg pflückten die Schüler und Schülerinnen nicht nur seltene Kräuter, sondern bestaunten auch uralte Eichenbäume.
Unter fachlicher Anleitung von Frau Elisabeth wurden die Kräuter zu einem Smoothie gemixt und gleich verkostet. Aus den Brennnesseln wurde ein leckerer Aufstrich gemacht.
Diese lehrreiche Kräuterwanderung in Landsee wird den Schülern und Schülerinnen in guter Erinnerung bleiben.

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web01GoldenesKleeblatt 2022  Nach zweijähriger Pause fand wieder die Preisverleihung „Goldenes Kleeblatt gegen Gewalt“ in Kooperation mit dem „Forum Gewaltfreies Burgenland“ statt.

Zum Thema „Schluss mit Vorurteilen, Diskriminierung und Rassismus“ machten sich 182 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus vielen Ländern Gedanken und schrieben berührende Texte, die zum Nachdenken anregen sollen. Die prämierten Kurzgeschichten wurden im Rahmen der traditionellen Preisverleihung in der KUGA Großwarasdorf präsentiert. Mit ihren Werken setzten die Preisträger ein deutliches Zeichen für ein friedliches Miteinander.
Olga Rupp, Schülerin der ZMS Großwarasdorf, konnte die Jury mit ihrem Text „Über Nacht anders“ überzeugen und gewann einen Sonderpreis.
Wir gratulieren dazu sehr herzlich!

web01biber04  „Wie schaut ein Biberdamm aus?“ Diese Frage stellten sich die Schülerinnen und Schüler der 1. und 2. Klasse der ZMS Großwarasdorf.

Im Biologieunterricht gab es erste Einblicke in die Welt des Bibers, wobei auf die besonderen Körpermerkmale, auf seine Lebensweise und auf den Biberdamm besonderes Augenmerk gelegt wurde. Auch der Nutzen dieses Tieres für die Umwelt und die Schaffung neuer Lebensräume wurden beleuchtet. Die Mitarbeiterin des Naturparks informierte die Interessierten über die Lebensweise dieses Tieres.

Bei der Wanderung zum Biberdamm beim Rückhaltebecken in Karl gab es einiges zu entdecken. Mit Begeisterung wurde der Biberdamm, der Biberteich und die Fressspuren des Nagers aus der Nähe erkundet. Mit dem Aufstauen von Wasser und dem Fällen von Bäumen schafft er vielfältige Biotope und Wiesen mit Totholz. Diese neuen Lebensräume konnten die Schüler und Schülerinnen kennenlernen und bestaunen.
Die Mädchen und die Burschen versuchten gleich einen Biberdamm aus Ästen und Zweigen nachzubauen, was ihnen viel Freude bereitete. Es war ein lehrreicher und spannender Vormittag in der Natur.

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web01olga longitolj  Vor dem zweiten Weltkrieg lebten etwa 300 Roma in Langental. Während des NS-Regimes wurden viele von Ihnen deportiert und ermordet. Diesen Opfern wurde nun im Ortszentrum von Langental eine Gedenkstätte errichtet. Diese wurde am Ostermontag in einer sehr feierlichen und auch berührenden Weise eröffnet. Eine Schülerin und ein Schüler der Zweisprachigen Mittelschule Großwarasdorf lasen ihre selbstverfassten Texte zur Situation von gleichaltrigen Romajugendlichen in der Nazizeit vor. Die Briefe und Tagebucheinträge sind im Rahmen einer Schreibwerkstatt zu diesem Thema verfasst worden.