20191002 171845  An der ZNMS Großwarasdorf fand Anfang Oktober eine Fortbildung für Kroatischlehrerinnen und Kroatischlehrer statt. Ziel der Veranstaltung war, die Struktur und die Übungen aus den neuen Lehrwerken Na putu 1 und Na putu 2 besser kennen zu lernen. Besonderer Schwerpunkt der Fortbildung lag jedoch auf dem digitalen Zusatz für diese Lehrbücher. Die digitalen Übungen sind in der Sprachenwerkstätte erstellt worden und stehen jeder Lehrerin und jedem Lehrer über die Lernplattform LMS zur Verfügung. Die Schülerinnen und Schüler, die mit diesen Übungen bereits arbeiten, sind begeistert. Im nächsten Schuljahr wird bereits das dritte Buch aus dieser Reihe über die SBA erhältlich sein. Auch für dieses Lehrwerk, das für Sprachanfänger konzipiert ist, wird es einen digitalen Zusatz auf LMS geben.

webIMG 3066 Am Dienstag, dem 25. Juni begaben sich die Schüler der dritten und vierten Klassen der zweisprachigen NMS Großwarasdorf auf einen sehr interessanten und informativen Wandertag.
Die erste Station war der jüdische Friedhof in Kobersdorf.
Dort wurden die Kinder schon vom Prof. Dr. Adalbert Putz erwartet. Er berichtete den Schülerinnen und Schülern über die Geschichte der Juden von der Besiedelung des Mittelburgenlandes im 16.Jh. bis hin zu ihrer Vertreibung, bzw. Vernichtung zur Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft in Österreich. Danach ging es zur Synagoge, die sich in der Nähe des Schlosses befindet. Nicht weit davon wurde auch ein Mahnmal errichtet, das vom Künstler Ernst Fuchs gestaltet wurde.
In Lackenbach zeigte Prof. Dr. Putz den Kindern nicht nur den jüdischen Friedhof, sondern auch Häuser in denen sich wichtige Einrichtungen der Juden befanden, wie z.B. das koschere Gasthaus, die Bäckerei oder auch die Druckerei.
Natürlich besuchte die Gruppe auch das Mahnmal für die Opfer des Zigeuner-Anhaltelagers.
Die dritte jüdische Gemeinde des Mittelburgenlandes war Deutschkreutz. Dr. Putz führte die Schülerinnen und Schüler zunächst ins Goldmark Museum, welches sich in dem Haus befindet, in dem der bedeutende jüdische Komponist Carl Goldmark seine Kindheit verbrachte. Danach folgte die Begehung des ehemaligen jüdischen Viertels. Dr. Putz erzählte den Kindern von der Kultur der Juden, von jüdischen Weinhändlern, die den Deutschkreuzer Wein vertrieben, er erzählte vom friedlichen, oft sogar freundschaftlichen Nebeneinander der Christen und Juden, das aber nach dem Anschluss 1938 ein plötzliches Ende hatte.
Nach diesem lehrreichen, aber bei der Hitze anstrengenden Vormittag konnten sich die Kinder im Deutschkreutzer Schwimmbad abkühlen.

web1 Am Dienstag, dem 14. Mai, wurde die Zweisprachige Neue Mittelschule Großwarasdorf als Pilgrimschule zertifiziert.
Beginnend mit diesem Schuljahr befassen sich alle Erstklässler jedes neuen Schuljahres in einem fächerübergreifenden Projekt mit ausgewählten Texten und Geschichten aus der Bibel und den Weltreligionen, um Werte zu entdecken, Vorurteile abzubauen und das Miteinander bewusster zu leben und zu erleben. Unter der Leitung des Religionslehrers Markus Stelzer wird das Projekt fächerübergreifend umgesetzt. Ziel des Projektes ist es, wertschätzenden Umgang miteinander zu pflegen, Respekt und Toleranz gegenüber anderen zu fördern, sowie Offenheit gegenüber Menschen zu zeigen, die in irgendeiner Form anders sind.
Das PILGRIM-Projekt ist eine große Bereicherung für unsere Schulkultur.


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 Foto © Rupprecht und PILGRIM

webIMG 1295  Alle Jahre wieder lädt das Forum Gewaltfreies Burgenland zu einem Literaturwettbewerb ein. Heuer wurden zum Thema „Wir kommen in Frieden“ 270 Beiträge aus sieben Ländern eingereicht.

Auch die Schülerinnen und Schüler der vierten Klasse der NMS Großwarasdorf befassten sich im Deutschunterricht damit und schrieben spannende Aufsätze in Dialogform. Der Gedanke des Friedens kam in den Werken auf beeindruckende Weise zum Ausdruck.

Hanna Domnanovich überzeugte die Jury mit ihrer Geschichte und wurde mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.

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